Knusprige Mürbeteigtartelettes

Aktualisiert: Mai 8

Das super einfache Grundrezept für meine liebsten Obsttartelettes. Na, was kommt bei euch drauf?


Für zehn Tartelettes oder eine große Springform:


300g Mehl, gesiebt

200g Butter, eiskalt und in kleinen Stücken 100g Zucker

ein Eigelb

eine Prise Salz das Mark einer drittel Vanilleschote


Alle Zutaten nur gerade so lang bearbeiten, bis ein zusammenhängender Teig entstanden ist. Ob ihr das mit den Händen, einem Mixer oder einer Küchenmaschine macht, ist ganz euch überlassen.

Wichtig ist nur, dass er nicht zu warm wird. Sobald ihr eine Kugel formen könnt, kann er abgedeckt für eine Stunde in den Kühlschrank.

Derweil können die Förmchen gebuttert werden. Ein herausnehmbarer Boden macht das Lösen später sehr viel einfacher.

Den Teig in zehn Teile aufteilen, einmal kurz durchkneten und mit wenig Mehl ausrollen. Die Förmchen zum Ausstechen des Bodens verwenden und für den Rand einfach Streifen schneiden und leicht andrücken. Jetzt kommt ein kleiner Trick: statt die Mürbeteig Tartelettes blind zu backen, kann man sie eine halbe Stunde einfrieren: so behalten sie beim Backen ganz einfach ihre Form. Derweil den Backofen auf 180°C vorheizen, die Förmchen direkt aus dem Tiefkühler in den heißen Ofen schieben und backen bis sie goldbraun sind.

Wenn ihr sie noch nicht gleich füllen wollt: Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpackt halten sie sich wochenlang und bleiben herrlich knusprig.



Crème pâtissière:

600g Milch

das Mark einer halben Vanilleschote sechs Eidotter 100g Zucker 40g Speisestärke


200ml Schlagsahne, aufgeschlagen

Die Milch zum Kochen bringen und vom Herd ziehen. Die Vanilleschote samt dem ausgekratzten Mark darin versenken und eine halbe Stunde ziehen lassen. Derweil das Eigelb mit dem Zucker dick cremig schlagen und dann nach und nach die Stärke hinein sieben. Die Vanilleschote bergen und die warme Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelbmischung geben. -Lieber von Hand als mit einem Schneebesen, damit nicht zu viel Schaum entsteht. In einem Topf bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren langsam erwärmen, bis die Creme andickt und den Topf vom Herd ziehen. Damit sich keine Haut bildet, einfach eine Lage Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Creme legen. Sobald sie ausgekühlt ist, könnt ihr sie durch ein Sieb streichen und die geschlagene Sahne unterheben.


Ab hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, womit ihr die Creme aromatisieren wollt.


Für eine Dose voll herrlich knuspriger Streusel:

200g Mehl 120g Butter, flüssig und lauwarm 100g Zucker Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen. Alle drei Zutaten nur gerade so lange wie nötig miteinander verkneten und nach Lust und Laune Zimt, Vanille, Rosmarin oder Tonka dazu geben. Die Streusel auf einem Backpapier verteilen und etwa 20 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit könnt ihr mit einem Zerstäuber noch etwas eiskaltes Wasser im Backofen verteilen, das macht sie noch ein klitzekleines bisschen knuspriger. Sobald die Streusel komplett abgekühlt sind, könnt ihr sie luftdicht verpackt problemlos einige Wochen aufheben.



Stellt sich nur die Frage, ob ihr sie lieber frisch belegt und knusprig, oder doch lieber leicht durchgezogen, vernaschen wollt.

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