Knuspriges Roggen-Dinkel Sauerteigbrot

So einfach wie köstlich! Innen eine weiche Krume, außen eine knusprige Kruste -ohne den Teig zu falten und problemlos auch ohne eine Küchenmaschine machbar.

Für ein großes, oder zwei kleine Brote nehme man: Am Abend davor: 30g aktives Roggenanstellgut 420g Roggenmehl, Typ 1150 450g Wasser, 45°C warm Am nächsten Morgen: der Vorteig 420g Dinkelmehl, Typ 630 200g Wasser, 45°C warm 20g Salz zwei Gramm Trockenhefe Mehl zum Formen Am Abend zuvor einfach alle drei Zutaten des Vorteigs in einer großen Schüssel vermischen, bis ein gleichmäßiger, klebriger Teig entsteht. Das war´s schon. Der Sauerteig darf jetzt abgedeckt bis zum nächsten Morgen an einem warmen Ort aufgehen. Am Morgen sollte sich der Vorteig verdoppelt haben und bekommt jetzt Gesellschaft von Dinkelmehl, Wasser, Salz und Hefe. Die Zutaten nur so lange verrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat, und ein lehmiger, klebriger Teig daraus geworden ist, der sich abgedeckt noch einmal eine halbe Stunde an einem warmen Ort entspannen darf. Wer kein Gärkörbchen hat muss übrigens nicht verzweifeln, eine Schüssel mit rundem Boden und ein sauberes Geschirrtuch reichen völlig, wichtig ist bei beiden Möglichkeiten, dass die Form gut bemehlt ist. Also entweder das Gärkörbchen oder die mit dem Tuch ausgelegte Schüssel mit einem Sieb bemehlen und parat stellen. Den Brotteig auf die ebenfalls gut bemehlte Fläche geben und mit Mehl besieben. Mit mehligen Händen ein, bzw zwei Kugeln formen und vorsichtig ins Gärkörbchen setzen. Jetzt darf das Brot noch einmal zwei Stunden an einem warmen Ort aufgehen. Etwa fünfzehn Minuten bevor die Zeit abgelaufen ist, den Ofen, ein Blech und eine ofenfeste Form mit einem fingerbreit heißem Wasser auf 250°C Ober-Unterhitze vorheizen. Idealerweise die Form mit dem Wasser auf der untersten Schiene, das Blech darüber. Das Brot vorsichtig auf das mit Backpapier bezogene, heiße Blech stürzen, mit einem scharfen Messer nach Lust und Laune einschneiden, mit einem Backpinsel vom überschüssigen Mehl befreien und in den Ofen schieben. Nach fünfzehn Minuten die Form mit dem Wasser heraus nehmen, das Blech auf die unterste Schiene umsetzen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Jetzt darf das Brot in 40 bis 50 Minuten fertig backen. Das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen und dann am besten gleich mit ein bisschen Butter und Salz naschen. Übrigens: Wenn das Brot nach ein paar Tagen langsam anfängt hart zu werden (nur für den unwahrscheinlichen Fall dass überhaupt noch welches da ist) schmeckt es getoastet immer noch himmlisch!

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