New York Cheesecake

Ein Klassiker, von dem zumindest ich nie genug bekomme. Denn kaum ein anderer Kuchen lässt sich so einfach nach Lust und Laune an die Saison anpassen. Ob ihr ihn mit Erdbeeren und Minze, Lemon Curd und gebrannter weißer Schokolade, oder ganz weihnachtlich mit Lebkuchenschaum kombiniert, ist ganz euch überlassen. Und wer Lust auf Streifen hat, findet unten eine Zebravariante.



Für den Boden:

125g Butterkekse, fein zerbröselt 100g zerlassene Butter 30g Zucker eine Messerspitze Zimt Die Keksbrösel mit den restlichen Zutaten vermischen und auf dem Boden einer mit Backpapier bespannten Springform andrücken. Für fünfzehn Minuten im Kühlschrank verstauen.

Backofen auf 220°C Ober- Unterhitze vorheizen.

Für die Creme:

sechs große Bioeier 200g Zucker 900g Frischkäse, natur 250ml Sauerrahm 250ml süße Sahne die Zesten und den Saft einer Limette das Mark einer Vanilleschote zwei Esslöffel Mehl

Alle Zutaten vorsichtig von Hand, und nur so lange wie irgendwie nötig, miteinander vermischen, damit die Creme nicht schaumig wird und später reißt. Die Füllung kurz ruhen lassen und den Boden wieder hervor holen. Den Rand der Backform einfetten, die Creme über einen Löffelrücken auf den Keksboden laufen lassen, damit kein Loch in den Boden gerissen wird, und dann auf der unteren Backofenschiene fünfzehn Minuten bei 220°C backen lassen. Den Backofen auf 140°C runter stellen und den Cheesecake für eine weitere Stunde backen. Die Oberfläche sollte weder braun werden, noch aufreißen. Den Backofen ausschalten, aber nicht öffnen, sondern den Kuchen im Ofen auskühlen lassen. Die abgekühlte Springform über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Das Topping:

vier Esslöffel Zucker 2 cl brauner Rum 250g Marillen, entsteint 250g Hagebutten vier Blatt Gelatine, in kaltem Wasser eingeweicht (wahlweise können auch Agar Agar oder Pektin zum Binden verwendet werden)

Den Zucker mit einem Schluck Wasser goldbraun karamellisieren, mit dem Rum ablöschen und gleich die Früchte dazu geben. Fünfzehn Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb passieren und dann die Gelatine in der noch warmen Masse auflösen. Das Fruchtpüree auf Körpertemperatur abkühlen lassen und über den kalten Kuchen geben. Beides für mindestens drei Stunden im Kühlschrank verstauen.

Wer´s eilig hat kann den Kuchen alternativ eine halbe Stunde ins Eisfach stellen, dieser kleine Trick funktioniert aber nur, wenn man mit Gelatine gearbeitet hat.

Statt Hagebutten und Marillen passen auch Zwetschgen, Kirschen, Him- oder Blaubeeren gut zum cremigen Cheesecake.

Die karamellisierten Macadamianüsse:

~15 Macadamia Die Nüsse kurz anrösten und dann vorsichtig auf Zahnstocher aufspießen.

Jetzt wird gebastelt: An einem Hängeschrank ein Stück Styropor mit doppelseitigem Klebeband kopfüber befestigen und Backpapier darunter platzieren, damit das überschüssige Karamell abtropfen kann.

100g Zucker mit zwei Esslöffeln Wasser (das später verdunstet)

karamellisieren und die Nüsse in den flüssigen Zucker eintauchen. Kurz abtropfen lassen und dann in das Styropor stecken.

Sobald das Karamell um die Nüsse fest ist die langen Fäden entfernen, die Nüsse vom Zahnstocher befreien und bis zum Servieren luftdicht verpacken.

Wer will kann aus dem übrigen Karamell mit etwas Sahne und Rum eine Sauce zaubern.

Eine gestreifte Cheesecake Variante:

50ml Sahne 100g Nougat


Die Sahne erwärmen, das Nougat darin auflösen und im kalten Wasserbad auf Körpertemperatur abkühlen. Die Creme in zwei Teile aufteilen, und in die eine Hälfte die Nougatmischung geben. In die Mitte des Keksbodens einen Löffel weiße Creme geben, dann wiederum in die Mitte einen Löffel Braune, in die Mitte zwei Löffel Weiße und immer so weiter, bis die ganze Creme aufgebraucht ist. Die Form vorsichtig auf eine Fläche schlagen und wie die einfarbige Variante backen. Psst, ein kleiner Tipp für eine glatte Schnittfläche: Friert den Cheesecake an und schneidet ihn mit einem nassen, sehr scharfen Messer. So verwischen die Schichten nicht und sehen besonders hübsch gestreift aus.

© 2020 Anna Hanst. Alle Rechte vorbehalten.